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Uns ist es sehr wichtig eine intensive Gesundheitsvorsorge für unsere Welpen zu betreiben:


Hüftgelenksdysplasie (HD):

Eine aussagekräftige Untersuchung auf HD ist erst mit ca. 1,5 Jahren möglich. Baltic Autumn Sun (Sunny) hat mit „HD A“ die bestmöglichen Befund bekommen. Sie ist zusätzlich auf Ellbogendysplasie (ED) untersucht worden und hat auch hier mit ED 0 hervorragend abgeschnitten. Auch "Pride", der Vater für unsere nächste Verpaarung, ist HD frei, mit Bestnote HD A!

So haben wir alles derzeit Mögliche getan, um eine mögliche erbliche Erkrankung der Welpen zu minimieren. Da es sich aber um eine multicausale Erkrankung handelt können wir dennoch keine Garantie geben, das auch die Welpen HD-frei sind. Die Gefahr ist allerdings sehr gering. Hier sind auch die künftigen Welpenbesitzer gefragt, da Faktoren wie gesunde, auf den jeweiligen Hund gut abgestimmte Ernährung und angemessene, nicht zu frühe starke körperliche Belastung eine große Rolle spielen können.

Wir verpaaren grundsätzlich nur HD-freie Hunde bei unserer Zucht miteinander.


Zuchtlenkprogramm MDR1-Defekt:

Bei vielen Hütehunderassen ist der MDR1-Defekt weit verbreitet. Er beruht vor allem auf einer nicht richtig funktionierenden „Blut-Hirn-Schranke“. Das bedeutet, dass eine ganze Reihe von Medikamenten mit bestimmten Inhaltsstoffen (angefangen vom einfachen Durchfallmittel bis hin zum Narkotikum) unkontrolliert ins Gehirn eindringen können und dort großen Schaden anrichten. Zudem leiden diese Tiere meist an weiteren Erkrankungen.

Der CfAC hat mit seinem einzigartigen Zuchtlenkprogramm bewirkt, dass nur Verpaarungen erlaubt sind, aus denen keine erkrankten Welpen hervorgehen können.

Da der Vater MDR1 (+/+) hat und Sunny MDR1 (+/-) können die Welpen, auf Grund des rezessiven Erbgangs, niemals an MDR1 erkranken.


Augenuntersuchung:

Mit 6 - 8 Wochen werden die Welpen von einem speziellen Augenarzt (anerkannter Ophthalmologe des DOK) auf CEA (Collie-Eye-Anomalie), PRA (Progressive Retina Atropie) und KAT (Erblichen Katarakt) untersucht. Bei beiden Elterntieren wurde keine Veränderungen festgestellt. Auch die Welpen sind alle frei von diesen Erkrankungen.


Zuchtlenkprogramm CH-CEA:

Unter der Gruppe CEA (Collie Eye Anomalie) fasst man eine ganze Gruppe von verschiedenen Augenkrankheiten zusammen., die unabhängig voneinander vererbt werden. Für die weit verbreitete leichteste Form, die Choroidale Hypoplasie CEA-CH (CEA-1) gibt es zwischenzeitlich einen Gentest, den alle Zuchttiere vor ihrer Zuchtverwendung durchlaufen müssen.

 

Collies, die von CEA-CH betroffen sind, haben ihr Leben lang keinerlei Beeinträchtigungen in Ihrer Sehfähigkeit, so dass ein Test im ersten Moment überflüssig erscheint. Die Erfahrung hat jedoch gezeit, dass wenn man betroffene Tiere miteinander verpaart, dass dann die Wahrscheinlichkeit immens steigt, dass die Nachkommen an einer der anderen CEA-Formen erkranken. Diese führen fast immer früher oder später zu Einschränkungen der Sehfähigkeit, bis hin zur Erblindung.

 

Da der Vater CEA-CH frei ist und Sunny CEA-CH mild ist können die Welpen, aufgrund des rezessiven Erbgangs, niemals eine CEA-CH bekommen.


PRA:

Inzwischen gibt es für die erbliche Augenerkrankung "Progressive Retina Atrophie" auch einen Gentest. Da Sunny frei (+/+) von dieser Erkrankung ist, kann sie niemals Welpen bekommen, die an PRA erkranken können.


GCS:

Auch für das "Grey Collie Syndrom" gibt es inzwischen einen Gentest. Auch hier ist Sunny frei (+/+), so dass ihre Welpen niemals vom GCS befallen sein können.

 

DM:

Degenerative Myelopathie, eine Erkrankung des Rückenmarks, die rezessiv vererbt wird. Sunny ist frei (N/N), so können ihre Welpen niemals an DM erkranken.

 

Entwurmung:

Ab dem 10.-14. Tag werden sie alle 14 Tage mit wechselnden Wirkstoffen entwurmt, so dass sie mit gut 8 Wochen bei uns bereits 4x entwurmt worden sind.


Impfung:

Nach der 4. Entwurmung erhaltenen sie noch bei uns schon ihre erste Impfung uns zwar gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Zwingerhusten und Leptospirose.


Aktuelles Gesundheitszeugnis:

In den letzten drei Tagen vor Abgabe werden die Welpen vom Tierarzt einem allgemeinem Gesundheits-Check unterzogen, um sicher zu gehen, dass nur absolut gesunde Welpen abgegeben werden.


DNA-Sequenzierung:

Hiermit wird das genaue DNA-Profil, das für jedes Individuum einzigartig ist, festgestellt.


Feststellung der Elternschaft:

Anhand des DNA-Profils sind die Elterntiere, die vor ihrer Zuchtzulassung ebenfalls ein solches Profil erstellen lassen mussten, eindeutig zuzuordnen.


Kennzeichnung mit Mikrochip:

Jeder Welpe wird gechipt. So ist er anhand eines speziellen Lesegeräts, wie es jede Tierarztpraxis hat und auch auf vielen Ausstellungen verwendet wird, eindeutig zu indentifizieren. Die Landehundesverordnung sieht für größere Hunderassen, zu denen auch der Collie zählt, einen solchen Chip als Pflicht vor.


TASSO-Registrierung:

Anhand der Mikrochipnummer nehmen wir beim Verkauf eine Registrierung bei TASSO vor. Sollte der Hund einmal verloren gehen, was wir natürlich nicht hoffen wollen, so kann er über TASSO wieder an seine rechtmäßigen Besitzer zurückvermittelt werden.


EU-Heimtierpass:

Jeder Welpe erhält vor Abgabe einen EU-Heimtierpass. Mit ihm ist es später auch einfacher möglich ins Ausland zu fahren.


Ahnentafel des CfAC e.V.:

Die genaue Abstammung wird in der Ahnentafel vermerkt.


Beratung über den Kauf hinaus:

Wir stehen jedem Welpenkäufer mit Rat und Tat beiseite. Sie können sich jederzeit gerne an uns wenden,  wenn Sie irgendetwas wissen möchten. Bei uns gilt immer das Motto "Es gibt keine dummen Fragen", lieber einmal zuviel nachgefragt, als zu wenig. 

 

 

 

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