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Historie des American Collie
1860 fand in Birmingham die erste Hundeeaustellung statt. Dort wurde auch der Collie vorgestellt, damals noch "Scotch Sheep Dog" (Schottischer Schäferhund) genannt. Die Briten legten in den nachfolgenden Jahren Rassestandarts für viele Hunderassen fest, so auch für den Collie, um das Gesamterscheinungsbild mehr zu vereinheitlichen.
Bei den Briten erfreute sich die Rasse zunehmender Beliebtheit. Besonders hervorzuheben ist hier Queen Victoria, die mit ihrer Leidenschaft, den Collie "hoffähig" machte. Die meisten Collies waren damals nochvorrangig schwarz. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten Hunde mit einer weißen Halskrause. Queen Victorias Vorliebe galt den damals sehr seltenen weißen Collies.
1879 brachten englische Siedler die ersten Collies mit nach Amerika. 1885 wurde die Rasse dort erstmalig, vom AKC (American Kennel Club) in die Zuchtbücher aufgenommen.
Als 1940 das Buch "Lassie Come Home" verfilmt wurde und dann später noch die bekannte Kinderserie herauskam, brach ein wahrer Lassieboom aus. Seitdem ist der Collie weltweit bekannt und sehr beliebt.
Der Britische Collie hat zwischenzeitlich in Europa, entsprechend dem hier vorherrschenden britischen FCI-Standart, eine ganz andere Entwicklungsrichtung eingeschlagen, so dass er sich heute stark von dem Amerikanischen Collie unterscheidet.
In Deutschland wird der Amerikanische Collie, nach dem Original Standart des AKC, seit 2006 gezielt gezüchtet und ausgestellt. Der betreuende Rassehundezuchtverein ist der Club für Amerikanische Collies CfAC.
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